Physalis

Lernen Sie die Physalis kennen… ihre Eigenschaften, gesundheitlichen Vorteile, Rezepte, Sorten, wie man sie aufbewahrt und konsumiert… Alles über die Physalis!

Lernen Sie die Physalis kennen

Die Physalis, auch bekannt als Kapstachelbeere oder Andenbeere, ist eine runde, ovale Frucht mit einer orangefarbenen Schale. Sie sieht aus wie eine Kirschtomate. Sie hat eine fleischige Konsistenz und einen sehr angenehmen süß-sauren Geschmack. 

Das charakteristischste Merkmal dieser Frucht ist wohl die Membran, die die Frucht umgibt, um sie so vor Plagen, Insekten oder rauem Wetter zu schützen. Diese Membran hat auch einen dekorative Wert und wird häufig in Cocktails, Kuchen oder Fisch- und Fleischgerichten benutzt. Die Frucht hat viele Sorten, welche durch den Geschmack und den ornamentalen Wert herausragen. 

Die peruanische Physalis wächst an Büschen mit niedrigen Ästen, herzförmigen Blättern und gelben Blumen. Sie kann maximal 2 m hoch wachsen. Die Kultivierung hat sich inzwischen auf alle milden, warmen oder subtropischen Gebieten der Welt verbreitet.

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Wie man die Physalis aufbewahrt und konsumiert

Die Saison der Physalis reicht von August bis November, wobei der beste Zeitpunkt für den Konsum im Spätsommer und Herbst ist. Es sollten diejenigen Früchte geerntet werden, die eine feste Struktur und ein einheitliches Orange aufweisen.

Sobald sich die mebranartigen Blätter leicht öffnen, kann die Frucht gegessen werden. Der Glanz der Frucht selbst ist ein Indiz für eine gute Qualität. 

Für die richtige Aufbewahrung sollte die Physalis bei mindestens 4 Grad aufbewahrt werden. Sie kann einzeln oder in Salaten konsumiert werden.

Ernährungseigenschaften der Physalis

NÄHRWERTE DER PHYSALIS FÜR JE 100 GR
WASSER 85,00%
KALORIEN 49,00 Kcal.
PROTEINE 1,50 gr.
FETTE 0,50 gr.
KOHLENHYDRATE 11,00 mg.
BALLASTSTOFFE 0,40 gr.
KALZIUM 9,00 mg.
EISEN 1,70 mg.
PHOSPHOR 21,00 mg.
VITAMIN A 478,00 ug.
THIAMIN 0,10 mg.
NIACIN 0,80 mg.

Propiedades del physalis

Gesundheitliche Vorteile der Physalis

  • Durch den hohen Vitamin A und C Gehalt und anderen Eigenschaften, ist die Physalis hervorragend für das Urogenitalsystem. Die zitrische Säure wirkt antibaktieriell und wird besonders Menschen mit Nierenerkrankungen oder Harnwegsinfekten empfohlen.
  • Die Physalis wird als harntreibendes Mittel gesehen; es werden Retentionen und Stauungen reduziert. Menschen mit Hyperurikämie, Gicht oder hohem Blutdruck wird die Frucht wärmstens ans Herz gelegt. 
  • Der Pflanzenschleim der Physalis stimuliert den Verdauungstrakt und wirkt auf natürliche Weise abführend. 
  • Physalis ist eine Quelle für Antioxidantien, Vitamin C und Carotenoid; somit wird die Gefahr auf kardiovaskuläre Krankheiten und degenerativen Störungen reduziert. 
  • Sie ist gut für die Leber: die Physalis enthält drei hepatoprotektive Komponenten (Vitamin C, Zeaxanthin und Luteolin) und wurden in der Vergangenheit gegen Gelbsucht verwendet.
  • Sie verbessert das Sehvermögen: Durch Zeaxanthin und Luteolin wird nicht nur das Sehvermögen geschützt, sondern auch der Verlust vorgebeugt.

Physalis Sorten

Es gibt mehr als 100 Physalis Sorten, aber nur einige sind essbar. Folgende Sorten werden am meisten verkauft und konsumiert auf der Welt:

  • Golden Berry: wie der Name verrät, goldfarben und ein süßer Geschmack.
  • Alquejenje amarillo enano: hat ihren Ursprung in Nordamerika. Die Farbe der Frucht ist gelb und der Geschmack angenehm süß-sauer.
  • Tomatillo: aus Mexiko und relativ groß im Gegensatz zu anderen Sorten. Am meisten wird diese Sorte für Saucen oder konserviertem Essen hinzugefügt. Frisch hat sie einen eher faden Geschmack.

Interessante Fakten über die Physalis

  • Im Mittelalter wurde die Physalis für ihre heilenden Zwecke verwendet; Ein besonderer Wein, der die Frucht enthielt, fungierte als harntreibendes und abführendes Heilmittel. 
  • Durch den hohen Pektin-Anteil benutzen viele Länder diese Frucht, um Marmeladen herzustellen.
  • Die Frucht ist nach dem antiken Wort “Phisan” benannt, was “Blase/Harn” bedeutet, da sie mit ihrer Hülle vor Feinden schützt. 
  • Die Frucht wurde während der Inka-Herrschaft am Fuße der Anden kultiviert. Damals wurde sie noch “capulí” genannt. Capulí steht für eine Kirschbaumart aus Lateinamerika. 
  • Im 16. Jahrhundert wurde die Physalis besonders gerne zum Dekorieren von Häusern benutzt.

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